Frust von der Seele schreiben

geschrieben am 16. Dezember 2009 um 13:37 von Saskia

Alles fing an, als sich das „Live in Buxtehude Event“ jährte. Marc und xibalba was machen wir? Nochmal? Was besseres? Die Zeit reicht nicht um das Wochenende zunehmen, was 52 wochen später gewesen währe. Also vertagen.
Auf einer langen Autofahrt wurde dann die Idee geboren das ganze Indoor zu machen. Dann ist man im Januar nicht abhängig vom Wetter.
Ich habe mich dahinter geklemmt und alles organisiert. Das macht sich auch nicht von alleine und die groben Formalitäten müssen ja vor dem Listing stehen.
Dann hat Marc ein echt tolles Listing geschrieben und schön gemacht und den Haken gesetzt und los zum Reviewer.

rabatzz-listing

Dann kommt die Antwort: Achiviert! Kommerziell!
Ja, ich kenne die Regeln, aber was ist jetzt kommerziell? Der Eintritt oder der Ort.
Aber das Event beim „Griechen um die Ecke“ ist auch Werbung für den Griechen. Andere Events kosten auch mal Geld.
Der Vorschlag war dann: „das Event vor der Tür statt finden zu lassen“ Aber dann geht doch keiner mehr rein und ich bin wieder abhängig vom Wetter!
ARCHIVIERT!!!!! Alle Arbeit für nichts
Schade jetzt gibt es kein „Live im Rabatzz! Event“ und ich muß mir hier den Frust hier von der Seele schreiben. Ich kann nur froh sein, das die nette Frau vom Rabatzz uns keine Stornogebühren berechnet.
Saskia vom sheep-team

7 Kommentare zu “Frust von der Seele schreiben”

  1. Carsten sagt:

    Der Grieche um die Ecke kostet keinen generellen Eintritt, das ist dann schon ein Unterschied. Man hätte es sich aber auch vorher denken und einfach mal vor der Planung einen Reviewer fragen können, wie er das sieht. Der Kontakt zu den norddeutschen Reviewern ist ja schließlich durchaus vorhanden. Von daher verstehe ich deine Aufregung nicht wirklich.

  2. -jha- sagt:

    Mal eine völlig lästerliche Frage: Was hat denn der Event mit Geocaching zu tun? Bei einem Stammtisch kann man ja noch argumentieren „dient primär dem Meinungsaustausch zu Caches und evtl. hält auch jemand ein Referat zum Thema ‚Laminierungstechni, Jäger, Bombenräumer und GSAK-Macros‘. Aber bei so einem Indoor-Freizeitpark?

    Oder anders:
    Wenn „der Punkt“ so wichtig ist, weil ohne Punkt keiner kommen würde:
    Dann listet das Event bei OC und legt für GC noch einen Tradi vor die Tür.
    Dann sind auch die Punktejäger zufrieden.

    (p.S. Und bitte jetzt nicht mit dem Argument „Flashmob“ kommen. Die sollten meiner Ansicht nach ebenfalls keine GC-Events sein.)

  3. 2 sagt:

    Das Pünktchen für’s Toben und Spielen gehen scheint ja ausschlaggebend für dieses Event gewesen zu sein, wenn die Location jetzt – ohne zugelassenes Eventlisting auf geocaching.com – storniert wurde.

  4. mo-cacher sagt:

    Ich versteh auch nicht dass Ihr die ganze Aktion cancelt nur weils bei GC durchgefallen ist. Als Stammtisch angemeldet mit dem Rest als optionales Beiprogramm wäre es auch wohl durchgegangen. Oder eine Moorhuhnjagd vorweg draußen vor der Tür 😉

  5. Marc sagt:

    Nicht das Pünkchen ist Ausschlaggebend sondern das Listen auf GC.com. Über andere Kanäle, bin ich der Meinung, würden weit wenige Cacher kommen als nötig wären. Wobei uns die Rückmeldungen zeigen das das Intresse sehr viel größer ist als wir annahmen. Wir haben uns mit dem Artikel ja nur unseren Frust runtergeschrieben, das wir so viel Arbeit in etwas gesteckt haben was dann nicht stattfinden durfte.

    Warum sollten wir einen Reviewer vorher Fragen wenn doch schon so viele andere kostenpflichtige Events veröffentlich wurden? Macht ja keinen Sinn, oder? Uns war es nicht bewusst das es scheinbar auf Formulierungsfeinheiten im Listing ankommt was Erlaubt und verboten ist.

    Die Idee hinter dem Event war es viele Cacher mal Inddoor zusammenzubekommen und zu zeigen das man auch dort „Spaß“ haben kann (und vielleicht sogar cachen kann?) Die Kletterer hätten auch ihren Bereich gehabt und es waren noch viele viele andere Dinge geplant. Daher würde eine Verlagerung nach draußen DIESEM Event die Grundlage nehmen. Wir müssten ja finanziell in Vorlage treten und würden somit keine Planungssicherheit haben.

    Natürlich versuchen wir das Event oder eben diese Veranstalltung dennoch durchzuführen, auch wenn es nicht mit GC.com geht. Das aber braucht mehr Vorlauf als 5 Wochen um alle Kanäle des Marketings zu erreichen 😉

    Wir wollen damit auch keine Diskussion um die regeln entfachen, die stehen schwarz auf weiß geschrieben, aber die Auslegung ist halt von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.

    Marc

  6. -jha- sagt:

    „Planungssicherheit“, „Kanäle des Marketings“.

    Klingt irgendwie so, als ob der Reviewer hier zielsicher vermutet hätte, das die Platform GC als Reklamemedium genutzt werden sollte.

    Und wenn Ihr schreibt, dass die Veranstaltung „wg. Verweigerung des Listings“ zusammenfallen würde wie ein Kartenhaus, dann könnte man fast glauben, dass sich die Vermutung bestätigen würde.

  7. Marc sagt:

    Also neimand plant ein Event damit niemand kommt, oder? Und niemand würde sein Event ohne es jemanden zu erzählen bekannt machen können. Wäre z.B. das Event in Bremen ohne GC.com Mega geworden? Ganz bestimmt nicht. Und auch dort wurden alle Kanäle des Marketings genutzt. Mache ich aber auch um das Treffen hier zu machen, also Internet, Viral und andere Medien. Nix anderes sind Marketingkanäle. Gut, es gibt veranstalltungen da kommen 5 Leute, oder auch nur 10. Auch die sind auf ihre Weise einfach toll. Bei diesem Event hier hätten wir 100 bis 150 Teilnehmer benötigt und dafür reicht unsere Bekanntheit nicht aus um dieses Ziel zu erreichen.
    Und wenn ich Geld in etwas stecke will ich plusminus-Null wieder rausgehen, nicht mit Verlust.

    Werbung? … jeder Cache der im Internet steht wird auf seine Weise beworben. Dafür ist so eine Plattform doch da, das man Caches listet die andere Menschen suchen.
    Und das es Regeln geben muss, keine Frage und die erkenne ich auch ohne wiederrede an. Solange man sich aber nicht selber bereichet mit Cachen finde ich es ok. Bremen, Nordseetaufe, Bosseln usw. Kosten alle Geld und durften Werbung für sich auf GC.com machen … mit Recht wie ich finde.

    Aber ein wenig Frust darf man als Mensch doch haben, oder?

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